It Ain't Hard To Tell

So, sorry für die Verspätung, heute gibt's erst am Nachmittag neue Zeilen, was tatsächlich daran liegt, dass ich seit heute früh in massiven Verhandlungen mit einem Label stecke. Alles ganz independent, keine Frage, und selbstverständlich gehen wir auch so maximal dreifach Holz, aber geteiltes Leid ist ja halbes Leid, darum tut es dann weniger weh, und zwar nicht finanziell, weil diese Halsabschneider bezahlen natürlich nichts, aber müssen sie auch nicht, ich gebe immer noch das Influencermoney von ca. '88 aus, ist alles fine.


Jedenfalls: Darum - ja, tatsächlich - kann es durchaus sein, dass das Releasedate von BOTOX FÜRS HERZ dann auch nochmals verschoben wird, was natürlich oberlame ist und auch unprofessionell wirkt, weil das Ding ist ja fertig und wartet auf irgendeiner Festplatte grundsätzlich darauf, dass es raus an die Freiheit und dort dreifach Holz gehen kann. Majors sagen ja immer, es heisse nicht Music Music, sondern Music Business, und am Ende des Tages gehe es um Sales und nicht um Instagram-Followers oder irgendwie sonst was, aber ich kann Euch sagen, so regelmässig dreifach Holz gehen, das hat was, das fühlt sich mit der Zeit gar nicht mal so schlecht an, ich würde sogar sagen, es hat einen STABILEN Charakter. Es ist nach wie vor besser, nie einen Ferrari zu haben, als diesen zwei Jahre durch seine Instastory zu fahren, nur um nachher in einem Video von TMZ oder dem Lyrics-Magazin zu landen, welches zeigt, wie Herr Tanner (oder Herr Ernst oder so) vom lokalen Betreibungsamt mit ÖV (!) vorbeikommt und den Ferrari pfändet, nur weil man vor lauter Rechnungen sein Netflix-Abo nicht mehr bezahlen kann. Von daher: dreifach Holz ist eigentlich das neue Gold, bzw. das Gold des kleinen Mannes, da fühle ich mich also schon sehr daheim.




Wie dem auch sei und dreifach Holz gehen in Ehren - wir alle wissen, Musik ist am Ende des Tages ein Sales-Geschäft. Wer keine Platten verkauft, muss halt Pullis verkaufen, und wer beides nicht tut, der muss halt mit Konzerten verdienen. Aber irgendwo entlang des Wegs müssen Leute sein, die bereit sind, für einen Artist Geld auszugeben, und das idealerweise so direkt als möglich, nicht mehr. Und es müssen nicht mal so viele Fans sein. 1000 reichen, so im Schnitt. Siehe hier:






http://kk.org/thetechnium/1000-true-fans/


(Nochmals: Abonniert den Blog oben per E-Mail. Keine Angst, ich sehe Eure E-Mail-Adressen nicht. Google dafür. Aber die haben Eure Adressen eh schon längst.)





Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Man glaubt's kaum: Botox fürs Herz kommt raus!

The Beginning